29. Januar 2026 – 11. Schwat 5786
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Essay
Der Holocaust ist zur moralischen Währung geworden – und wird nun gegen die Juden selbst verwendet
von Johannes C. Bockenheimer 26.01.2026
Nahost
US-Präsident Trump hatte dem Mullah-Regime mit einem Militärschlag gedroht, sollte es sich einem Nuklear-Abkommen verweigern
28.01.2026
Tagung
Wie viel Religion braucht der Frieden? Diese Frage stand im Zentrum einer Podiumsveranstaltung der Europäischen Rabbinerkonferenz bei deren Tagung in Jerusalem
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Holocaust-Gedenktag
Tova Friedman sprach im Deutschen Bundestag über ihre Deportation nach Auschwitz, das Grauen im KZ und darüber, was das Überleben mit ihr gemacht hat. Wir dokumentieren ihre Rede
von Tova Friedman 28.01.2026
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Meinung
Sie würden uns zurufen: »Wehrt euch gegen diesen Hass! Schließt euch mit denen zusammen, die in Deutschland bisher schweigen, aber dennoch die Mehrheit darstellen«
von Avitall Gerstetter 28.01.2026
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Berlin
Volker Beck, der Präsident der Organisation, erklärt, die Maßnahmen müssten über symbolische Schritte hinausgehen
In der Nacht kommt es zu einem Feueralarm. Ein Patient steht im Verdacht, einen Brand verursacht zu haben. Viele Details sind weiterhin unklar
28.01.2026 Aktualisiert
Ein Schmock kommt selten allein
Im »Dschungelcamp« scheint Gil Ofarim in bester Gesellschaft. Doch was hat er aus seiner Lüge in der »Davidstern-Affäre« gelernt?
»Zeit Geschichte« stellt sich in eine unsägliche Tradition
Das Titelbild der neuen Ausgabe des Hefts reduziert den Nahostkonflikt auf ein simples Gut-gegen-Böse-Schema. Immer wieder nutzen renommierte Medien problematische Bildsprache, wenn es um Israel geht
Israel hat seine Zukunft zurück
Ran Gvili, die letzte Geisel in Gaza, wurde geborgen und nach Israel überführt
Menachem Z. Rosensaft
Deutsche Bahn auf Abwegen
Eine neue Bahntrasse soll in nur 400 Meter Abstand an der Verladerampe des ehemaligen Todeslagers Bergen-Belsen vorbeiführen. Der Umgang mit diesem historischen Ort ist skandalös
Jugendwerk endlich gründen
Seit vielen Jahren wird immer wieder betont, wie wichtig die Institutionalisierung des deutsch-israelischen Jugendaustauschs wäre. Höchste Zeit, die Idee in die Tat umzusetzen
Liebe Iraner, wir fühlen mit euch!
Unsere Autorin wünscht sich, dass das brutale Regime in Teheran fällt. Ein offener Brief an die mutigen Menschen im Iran
Friedensrat für Gaza oder Kriegsrat gegen Israel?
In Zukunft sollen ausgerechnet die Hamas-Unterstützerstaaten Katar und die Türkei im Friedensrat über den Gazastreifen mitbestimmen dürfen. Für Israel sollte das eine Warnung sein, sich unabhängiger von den USA zu machen
Einladung, Empörung, Ausladung
Dass der Iran am Weltwirtschaftsforum in Davos zunächst willkommen war und kurz darauf wieder ausgeladen wurde, ist ein Lehrstück darüber, wie Menschenrechte erst dann zählen, wenn sie zum Reputationsrisiko werden
Gastbeitrag
Wie Europas Parlamentarier über Israel denken
Der Blick europäischer Politiker auf Israel hat sich gewandelt, wie die jüngste ELNET-Befragung von europäischen Politikern zeigt
Solidarität mit Israel ist links
Das Bekenntnis zum jüdischen Staat ist die Voraussetzung glaubwürdiger progressiver Politik. Doch in der Linkspartei werden Genossen für diese Haltung immer öfter angefeindet
Kommentar
Ein freier Iran wäre kein Risiko für Israel, sondern ein Partner
Die Zeit für moralische Distanz oder falsche Neutralität ist längst vorbei. Jetzt ist die Zeit, hinzusehen, zuzuhören - und Partei zu ergreifen
Für die Freiheit
Seit Wochen protestieren Tausende Menschen in ganz Iran gegen das Regime. Deutschland und Europa müssen nun endlich reagieren: Und zwar mit maximaler Härte
»Natürlich gehört Israel dazu.«
Der Komiker und Autor Hape Kerkeling hat sich klar für eine Teilnahme des jüdischen Staates am Eurovision Song Contest ausgesprochen.
Washington D.C.
US-Präsident Donald Trump spricht von einer »schönen Armada«, die sich in der Nähe Irans befinde
New York
»Der Holocaust begann nicht mit den Gaskammern. Er begann mit Worten, Hetze, Propaganda, Witzen, Anschuldigungen und Gleichgültigkeit«, sagt Sara Weinstein
Der Angreifer soll das Opfer antisemitisch beleidigt und ihm ins Gesicht geschlagen haben
Krakau
Am Flughafen wird eine Gruppe Charedim verbal attackiert und bedrängt. Ein Video zeigt den antisemitischen Vorfall
Einer 59-jährigen Frau wird vorgeworfen, im Umfeld einer Veranstaltung am Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus volksverhetzende Äußerungen getätigt zu haben
Eine brennende Matratze, dichter Rauch und mehrere Verletzte - Feueralarm in der Nacht. Ein Patient wird festgenommen
Brüssel
Das Europaparlament gedenkt der Befreiung von Auschwitz und hört einer Zeitzeugin zu. Präsidentin Metsola will »Nie wieder« als Kompass für heutige Entscheidungen
von Nicola Trenz 27.01.2026
Kairo/Berlin
Ihr Streitgespräch über den Nahostkonflikt sorgte in Deutschland für viel Aufmerksamkeit - doch Ägyptens Zensur verbietet das Buch von Philipp Peyman Engel und Hamed Abdel-Samad. Die Autoren nehmen es eher gelassen
27.01.2026
Gedenken
Am internationalen Holocaust-Gedenktag erinnerten die beiden Stadtrivalen Hertha BSC und Union Berlin gemeinsam an die Deportationen, die in der NS-Zeit vom S-Bahnhof Grunewald ausgingen Beide Vereine mahnten zum Vertrauen in die Demokratie
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Treffen
Ministerpräsident Benjamin Netanjahu empfängt in Israel den FPÖ-Politiker Harald Vilimsky. Die Israelitische Kultusgemeinde Wien reagiert entsetzt
von Ralf Balke 27.01.2026
Sydney
Australien hat in der vergangenen Woche seine Gesetze gegen Hassverbrechen verschärft. Ein jüdischer Influencer, der ein »Islamverbot« fordert, darf das Land nicht betreten
US-Präsident Trump über das Teheraner Regime: »Sie wollen reden. Ich weiß, dass sie reden wollen. Sie haben viele Male angerufen.« Auch sagt er, er hoffe, dass es nicht zu einem Militäreinsatz kommen müsse
Erfurt
Thüringer AfD-Politiker treffen den Rechtsextremisten Martin Sellner im Landtag. Bereits vergangene Woche hatte eine Veranstaltung mit dem Österreicher in Brandenburg für Aufsehen gesorgt
27.01.2026 Aktualisiert
Interview
CDU-Fraktionschef Jens Spahn über das Gedenken am 27. Januar, linken Lifestyle-Antisemitismus, die Frage nach einer Zusammenarbeit mit der AfD und Versäumnisse der CDU in der Migrationspolitik
von Philipp Peyman Engel 27.01.2026
»Der Antisemitismus ist ein Seismograph für gesellschaftliche Entwicklungen«, schreibt der Präsident des Zentralrates der Juden
Studenten-Abo
Die Schauspielerin engagiert sich im Projekt »Ich bin Zweitzeugin von...«. So soll die Erinnerung an die Überlebenden des Holocaust wach bleiben
von Anita Hirschbeck 27.01.2026
Beendete Geiselkrise
Gleichzeitig betonten beide Regierungschefs, dass nun die Hamas entwaffnet werden müsse
Washington D.C./Saint Paul
Das Museum stellt klar: Anne Frank sei ausschließlich deshalb verfolgt und ermordet worden, weil sie Jüdin war
81. Internationalen Holocaust-Gedenktag
Botschafter Avi Nir-Feldklein, zeichnet in seiner Rede ein düsteres Bild der Gegenwart
Ron Prosor über das Holocaust-Gedenken am 27. Januar, die Bedrohung jüdischen Lebens, den Zustand des deutsch-israelischen Verhältnisses und seine Position als Botschafter in Berlin
von Detlef David Kauschke 27.01.2026 Aktualisiert
Schoa-Gedenken
Am 27. Januar erinnern Menschen weltweit an die Opfer der NS-Verbrechen. Im Fokus steht die Schoah, der Mord an rund sechs Millionen Jüdinnen und Juden in Europa. Der Kulturstaatsminister zur Bedeutung von Erinnerung
von Leticia Witte 27.01.2026
von Sabine Brandes 26.01.2026
Serie
Vor 47 Jahren wurde im öffentlich-rechtlichen Fernsehen die US-Serie »Holocaust - Die Geschichte der Familie Weiss« ausgestrahlt. Der damals verantwortliche Leiter der Hauptabteilung Fernsehspiel erinnert sich an Widerstände und weinende Anrufer
von Jonas Grimm 26.01.2026
Schleswig-Holstein
Zertretene Blumen und Kerzen: Politiker verurteilen die Verwüstungen des Synagogen-Mahnmals in Kiel - und sprechen von einem feigen Akt
26.01.2026
Tagebücher, Videos und Briefe: Eine neue Ausstellung im Bundestag zeigt die Biografien jüdischer Politiker. Ein besonderes Augenmerk liegt auf einer Überlebenden des Holocaust
von Nikolas Ender 26.01.2026
Mahnung
Die Holocaust-Überlebende Tova Friedman wird am Mittwoch im Bundestag sprechen. Bewusst teilt sie ihre Erinnerungen öffentlich - um aufzuklären und deutlich zu machen, dass sich Juden nie wieder verstecken dürften
Jüdische Studenten sind seit Monaten vom steigenden Antisemitismus betroffen
05.05.2024